1.
Die ökologische
Siedlung in Neu-Allermöhe
Die
Ökologische Siedlung Allermöhe gehört zu den Pionieren ökologischen Siedlungsbaus in der Bundesrepublik Deutschland und war die erste ökologische
Siedlung in Hamburg.
Ihre
Planungs- und Entwicklungsgeschichte reicht bis in die 70er Jahre
des letzten Jahrhunderts zurück: Bezogen wurden die ersten Häuser 1987, die vorerst letzten 1996. Insgesamt besteht sie aus 34 Häusern in
Doppel- und Reihenhausbebauung, die zu drei Höfen gruppiert sind (Nord-,
Mittel- und Südhof). Bis auf ein noch brachliegendes Grundstück für
ein Doppelhaus ist die Siedlung damit komplett. Heute leben in der
Siedlung 114 Menschen: 62 Erwachsene und 52 Kinder. Sie liegt im Südosten
der Hansestadt zwischen dem Hamburger Stadtzentrum (ca. 15 km) und
der Bergedorfer Innenstadt (ca. 3 km) innerhalb des Stadtteils
Neu-Allermöhe-Ost.
Rechtlich
verfasst ist die Siedlung durch die Kombination öffentlich-rechtlicher
Einbindung zentraler ökologischer Details in die Grundstückskaufverträge
der einzelnen Haus- und Grundstückseigentümer mit einem eingetragenem
Verein, durch den die Anteile an Gemeinschaftseigentum verwaltet werden.
Vielfältige ökologische Elemente
In der Siedlung sind zahlreiche
ökologische Baudetails realisiert, die sich in unterschiedlicher Ausprägung in und an den
einzelnen Häusern und Höfen wiederfinden. Gleichzeitig spiegeln sie
auch die technische Entwicklung im ökologischen Bauen wieder. Diese
Vielfalt ökologischer Baudetails wird verbunden durch sowohl die in
jedem Haus installierte Komposttoilette, als auch die gemeinsam
betriebene und genutzte Pflanzenkläranlage (PKA). Dass die
gesamte Siedlung deshalb ohne eine Einleitung ihrer Abwässer in das öffentliche
Sielnetz auskommt, gehört zu ihren hervorstechendsten Merkmalen.
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